Klangwerkstatt Berlin

Festival für Neue Musik


1. bis 18. November 2018

Klangwerkstatt Berlin

Die Klangwerkstatt Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, aktuelle Musik über Genre- und Generationengrenzen hinweg in experimentierfreudigen und lebendigen, erstklassigen Aufführungen zu präsentieren.

Eine Besonderheit dabei ist die in vielen Jahren gewachsene und heute auf diesem Festival selbstverständliche Art der Zusammenarbeit von professionellen Ensembles und Komponisten mit Kinder- und Jugendensembles. Auf gleicher Augenhöhe und auf höchstem Niveau ist sowohl die ideelle und praktische Vermittlung Neuer Musik im Kinder- und Jugendbereich als auch das zweckfreie, für sich stehende Musizieren wichtiger Werke und vielversprechender Experimente bei der Klangwerkstatt seit 1989 Jahren Normalität.

Ebenso sind die Erprobung neuer szenischer Präsentationsformen und Verbindung von elektronischen und traditionell akustischen Instrumenten wichtige Themenfelder des Festivals.

Geschichte

Das Festival wurde 1989 von dem Komponisten Peter Ablinger zusammen mit Schülern und Kollegen unter dem Namen Klangwerkstatt - Neue Musik in Kreuzberg an der Musikschule Kreuzberg gegründet. Heute ist es das älteste durchgängig existierende Festival für Neue Musik in Berlin.

Ausgerichtet von der Musikschule Berlin-Kreuzberg, verstand sich die Klangwerkstatt um 1990 zunächst als Plattform für die eigenen vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Neuen Musik. Bald wurde der Freundeskreis der Musikschule Kreuzberg e.V. gegründet, der auch heute noch die Trägerschaft des Festivals inne hat.

Es folgte die Zusammenarbeit mit vielen Künstlern und Institutionen auch außerhalb der Musikschule und nach und nach entwickelte sich ein Netzwerk, das schon bald auch weit über die Stadtgrenzen hinaus aktiv war.

Die historischen Zeitläufe wollten es, daß der Beginn der Klangwerkstatt mit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung 1989 zusammenfiel. Von Anfang an gab es enge Kontakte zwischen Ost und West und schon zu Beginn der 90er Jahre wurden Werke von im Westen Berlins wenig gespielten Komponisten aus dem Ostteil der Stadt aufgeführt. Somit lag ein Schwerpunkt des Festivals auch immer auf der Gegenüberstellung und allmählichen Verschmelzung von Ost und West.

l

In ungeordneter Reihenfolge seien hier nur einige Namen von Komponisten gelistet, von denen Werke bei der Klangwerkstatt (ür Neue Mus )aufgeführt wurden: Georg Katzer, Matthias Spahlinger, Friedrich Goldmann, Walter Zimmermann, Alvin Lucier, Erhard Grosskopf, Helmut Oehring, Enno Poppe, Peter Ablinger, Johannes Kreidler, Georg Nussbaumer, Chris Newman, Manuel Hidalgo, Michael Beil, Sven Ingo Koch, Helmut Zapf, Jakob Ullmann, Sarah Nemtsov, Matthias Bauer, Michael Hirsch, Rainer Rubbert, Iris ter Schiphorst, Hannes Seidel, Stephan Winkler, Anette Schlünz, Michael Maierhof, Oliver Schneller, Stefan Streich, Orm Finnendahl, Mayako Kubo, Fabien Lévy, Ludger Brümmer, Hermann Keller, Juliane Klein, Christina Kubisch, Tiziano Manca, Wolfgang Heiniger, Michael Wertmüller, Jürg Frey, Sidney Corbett, Makiko Nishikaze, Annesley Black, Elena Mendoza u.v.a.

Juliane Klein, Christina Kubisch, Tiziano Manca, Wolfgang Heiniger, Michael Wertmüller, Jürg Frey, Sidney Corbett, Makiko Nishikaze, Annesley Black, Elena Mendoza u.v.a. Die Liste ließe sich, wenn nicht beliebig, so doch diesen Rahmen sprengend verlängern. ## Ensembles Untrennbar verbunden mit der Entstehung des Festivals selbst ist die Gründung des Ensemble Zwischentöne durch Peter Ablinger. Die Klangwerkstatt bot di