5. bis 14. November 21

Kunstquartier Bethanien, Fahrbereitschaft Berlin

Konzerte, Performances, Musiktheater, Familienkonzerte, Moderationen, Gespräche, Mittagsmusiken mit Imbiss

Werke von Hanna Hartmann (UA), Malte Giesen (UA), Joanna Bailie, James Saunders (UA), Farzia Fallah, Ricardo Eizirik, Nanour Benlachab (UA), Jessie Marino, Dustin Zorn (UA), François Sarhan (UA), Ana Maria Rodriguez (UA), Connor Shafran (UA), Annesley Black, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Thierry Tidrow, Matthias Kaul, Neo Hülcker, Terry Riley, Elisa Franke (UA), Jan Müller-Wieland, Iris ter Schiphorst, Jobst Liebrecht (UA), Sirje Viise (UA), Sidney Corbett (UA), Taner Akyol, Edison Denisov, Burcu Durukan, Ewa Fabiańska-Jelińska, Roberto Fausti, Alexandra Filonenko, Zeynep Gedizlioğlu, Georg Katzer, Artur Kroschel, Fabien Lévy, Luca Lombardi, Sylwia Nowastowska, Ilias Rachaniotis, Helmut Zapf, Iannis Xenakis, Eliav Brand, Tamon Yashima (UA), Jagyeong Ryu, Martin Supper (UA), Elsa M'Bala (UA), Jeanne Artemis Strieder (UA), Philip Schuessler (UA), Kollektivkomposition progress (UA), Stefan Streich (UA), Alexander Campkin, Franz Bauer, Tomoya Yokokawa (UA), Rainer Feldmann, Klaus Kühling, Detlef Glanert, Sidney Corbett (UA), Reinhard Lippert, Peter E. Rompf, Gérard Grisey, Juliane Klein, Erkki Jokinen, Mayako Kubo, Mert Morali, Misha Cvijovic (UA), Eunhye Joo (UA), Saemi Jeong (UA), Georg Katzer, Ursula Mamlok, Adriana Hölszky u. a.

Mit ensemble mosaik, Ensemble KNM Berlin & KNM campus ensemble & CoMA Allcomers Orchestra, Ensemble S201, Berliner Lautsprecherorchester, Astrid Schmeling, Freie Jugendorchesterschule Berlin, Musiktheaterprojekt Ulrike Arzet und Daniella Strasfogel, Sirje Viise & Ulrike Ruf, Yoriko Ikeya, Ensemble JungeMusik Berlin, Kreuzberger Klarinettenkollektiv, progress – das festivalensemble, Kinder- und Jugendensemble Experimentierfalten, Feelharmonie Rheinsberg, georg katzer ensemble Berlin, Ensemble Compas & Kim Schrader

Das detaillierte Programm
finden Sie
ab Mitte September hier.

Digitale Ausstellung

Musikalische Partizipation

Einblicke in 30 Jahre Klangwerkstatt Berlin

Die große Online-Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum des Festivals mit vielen Texten, Photos, Partituren und Videos.

Exemplarische stellen wir Projekte von 1990 bis heute vor, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit musikalischer Partizipation auseinandergesetzt haben.

Klangwerkstatt Berlin 2020

Resee the Online-Festival

Coronabedingt wandelte sich im November 2020 der Konzertsaal zum Aufnahmestudio. Entstanden sind Videos von 18 Konzerten mit 70 Einzelwerken, präsentiert von mehr als 200 Musiker:innen vom Profi bis zum Grundschulkind, sowie zahlreiche Interviews mit beteiligten Künstler:innen. Alles veröffentlicht als Online-Festival im Februar 2021.

2021

Wir sind wieder da.

Wie schön, wieder viele hörende Menschen im Saal zu sehen, und wie schön, die Spannung wieder zu spüren. So ist die Hoffnung, jetzt im Juni 2021, als dieser Text entsteht und das öffentliche Leben langsam wieder erwacht.

Im letzten Jahr, dem 30-jährigen Jubiläum der Klangwerkstatt Berlin, traf uns die Nachricht vom November-Lockdown eine Woche vor Festivalbeginn und stellte fast alles auf den Kopf: Der Konzertsaal wurde zum Filmstudio, der Kompositionsworkshop fand in einer abenteuerlichen Live-Digital-Mischung statt und das Diskursprogramm wandelte sich zu einer großen Online-Ausstellung. Spannende Erfahrungen, viel Arbeit auf neuem Terrain und überraschend schöne Ergebnisse. Alles nach wie vor auf unserer Website zu hören und zu sehen.

Nun aber ist die sogenannte frühere Normalität das Besondere. Verblüffend mag es da erscheinen, dass die Klangwerkstatt Berlin 2021 einen Aspekt fokussiert, der fast wie ein Echo der Lockdown-Zeit erscheint: den Lautsprecher. Mehr als ohnehin schon in den letzten Jahren scheint er DAS Medium des Jahres zu sein. Vielleicht sogar mehr als der Bildschirm. Nahezu alles Musikalische in den letzten Monaten war Lautsprechermusik! Niemand außer den Musiker:innen selbst hat in dieser Zeit ein Orchester gehört, ein Ensemble, nicht ein einziges Instrument.

Gleich mehrfach spielt der Lautsprecher bei der diesjährigen Klangwerkstatt Berlin die Hauptrolle: in den Konzerten des Berliner Lautsprecherorchesters und des Kreuzberger Klarinettenkollektivs ebenso wie in einer Performance von Sirje Viise und Ulrike Ruf. Sie alle benutzen den Lautsprecher als eigenständiges Instrument, also als das, was er ist: ein Klangerzeuger. Nicht die Illusion der bloßen Übertragung und Darstellung von anderen, sondern die schwingende Membran im Raum selbst. Und so ist „Live“ zwingend, auch wenn es bei einem technischen Gerät wie ein Paradox erscheint.

Das weitere Programm verspricht – auch ohne Lautsprecher – viel Spannendes. Wie immer durch alle Generationen, vom Grundschulkind bis hin zum international renommierten Profi. Es konzertieren Kinder, Jugendorchester und Studierendenensembles, die KNM Campus Days vereinen Laienensembles aus Großbritannien, den Niederlanden und Berlin mit den Profis des KNM Berlin. Wir haben das aufstrebende Ensemble S201 aus Essen zu Gast, ein musiktheatrales Stück von François Sarhan mit ensemble mosaik, einen experimentellen Abend für Flöten, Objekte, Elektronik und Video, ein Klavierrecital und ein internationales Programm des Festivalensembles progress. Zum Austausch laden Familienkonzerte, Moderationen, Gespräche sowie Mittagskonzerte mit Imbiss ein.

Wir sind hier. Um gemeinsam Musik zu hören, zu machen, darüber zu reden. Das, was vorübergehend fast zur Utopie geworden ist, wird wieder wirklich, neu und bleibt frisch. Wir freuen uns auf Sie.

Stefan Streich, Nina Ermlich

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