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Kunstquartier Bethanien, Studio 1

Modes of Fragility

Trio Abstrakt

Foto vom Trio Abstrakt
© Rebecca ter Braak

Programm


Wei-Chieh Lin

As We Invoke, What RemainsUA (2026)

für Saxophon, Klavier und Schlagzeug
Kompositionsauftrag von Trio Abstrakt und Klangwerkstatt Berlin, mit Unterstützung der National Culture and Arts Foundation of Taiwan

Stefan Streich

move (2001-11)

Version für Baritonsaxophon, Klavier und Schlagzeug

Milica Djordjević

ŠljakaDEA (2026)

für Tenorsaxophon, Klavier und Vibraphon
Kompositionsauftrag von Milano Musica und Trio Abstrakt, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Trio Abstrakt

Salim(a) Javaid – Saxophon | Marlies Debacker – Klavier | Alexandre Ferreira Silva – Schlagzeug

Moderation und Gespräch

Leonie Reineke

2026 gibt das Kölner Trio Abstrakt sein Debut bei der Klangwerkstatt Berlin. Das Trio mit seiner beinahe schon als klassisch zu bezeichnender Besetzung von Saxophon, Klavier und Schlagzeug steht für eine mit höchster Präzision und Hingabe interpretierte anspruchsvolle zeitgenössische Kammermusik.
In ihrem Konzert Modes of Fragility widmet sich das Trio den vielfältigen Möglichkeiten klanglicher Transformation. Im Zentrum des Programms steht die Uraufführung eines neuen Werks des taiwanesischen Komponisten Wei-Chieh Lin. Die Komposition verbindet zwei scheinbar weit voneinander entfernte Klangwelten: die Energie des Free Jazz der 1960er-Jahre mit den Klängen traditioneller taiwanesischer Ritualmusik. Die deutsche Erstaufführung von Milica Djordjevićs Šljaka formt musikalisches Material wie unter Hitze und Druck zu neuen Klangstrukturen. Stefan Streichs move untersucht die Annäherung der sehr unterschiedlichen Instrumente und entdeckt das Ensemble als „tiefes Instrument“.